Download Irrsinnig weiblich - Psychische Krisen im Frauenleben: by Beate Wimmer-Puchinger, Karin Gutierrez-Lobos, Anita PDF

By Beate Wimmer-Puchinger, Karin Gutierrez-Lobos, Anita Riecher-Rössler

In diesem Fachbuch beschäftigen sich mehr als ein Dutzend renommierter Expertinnen und Experten mit den Ursachen von psychischen Störungen bei Frauen, zeigen konkrete präventive Maßnahmen auf und stellen mögliche Therapien und Perspektiven vor, wie die psychische Gesundheit von Frauen erhalten werden kann.

Psychische Störungen treten nämlich bei Frauen und Männern zwar insgesamt gleich häufig auf, doch sind Frauen anderen Risiken, Belastungen und Erkrankungen ausgesetzt. Sie leiden häufiger an Depressionen, Angst- oder Essstörungen.

Das Buch richtet sich an Fachleute in der Medizin, vor allem in der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie der Psychiatrie, in der Psychologie sowie an Expertinnen und Experten, die in der psychosozialen Betreuung und Beratung im Bereich Frauengesundheit tätig sind. Es ist auch für Lehrende und Studierende in diesen Fachgebieten zu empfehlen.

Es analysiert die Grundlagen der psychischen Gesundheit von Frauen, zudem werden folgende Themenbereiche behandelt: Körperbild und Selbstzweifel; Gewalt und Früherkennung; Sexualität und Unsicherheit; Schwangerschaft beziehungsweise Elternschaft und Krisen; Reproduktionsmedizin und Psyche; Migration und Risiken sowie das Thema Psychotherapie und Gender.

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Eine Telefonbefragung bei 716 kanadischen Frauen mit mindestens einem Kind zeigte, dass schlechteres Befinden bei Frauen mit dem Gefühl der Rollenüberlastung, mangelnder Berufstätigkeit oder schlechter Qualität der Tätigkeit, geringem Haushaltseinkommen, schlechter Partnerschaft und Problemen mit Kindern assoziiert ist (Glynn et al. 2009). Was den Zusammenhang zwischen depressiven Erkrankungen und Geschlechterrollen betrifft, so zeigt die bereits erwähnte WHO »Women᾿s Mental Health Survey« Erstaunliches: In allen 15 Ländern, die an der Studie beteiligt und auf alle Kontinente verteilt waren, traten depressive Erkrankungen bei Frauen etwa doppelt so häufig wie bei Männern auf.

B. die geschlechtsspezifische Sozialisation und reale soziale Benachteiligungen vernachlässigt werden, so werden gefundene Geschlechtsunterschiede leicht fehlinterpretiert: Auffälligkeiten werden dem Geschlecht per se zugeschrieben anstatt den mit dem Geschlecht assoziierten psychosozialen Einflussfaktoren. Im Extremfall können die durch solche Forschung gefundenen »Geschlechtsunterschiede« dann in einer Art Zirkelschluss sogar zur Rechtfertigung sozialer Ungleichheit verwendet werden. Es ist also stets zu bedenken, dass das Geschlecht im Sinne eines psychosozialen »Gender« auch »gemacht« wird.

Rudolf (2002) konnte zeigen, dass bei Frauen in Psychotherapie »Scheitern in Beziehungen«, »Enttäuschungsprotest« und »depressive Ohnmacht« als Lebensproblematiken eine größere Rolle spielen als bei Männern. Therapeuten und Therapeutinnen sollten hierfür hellhörig sein. Des Weiteren sollten Konflikte – etwa in der Partnerschaft oder im Berufsleben – auf dem Hintergrund der genannten Unterschiede in der Persönlichkeit und im emotionalen Ausdruck von Männern und Frauen verstanden und interpretiert werden.

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