Download Jugendhilfeforschung: Kontroversen - Transformationen - by Wassilios Baros, Karin Bock, Thomas Coelen, Catrin Heite, PDF

By Wassilios Baros, Karin Bock, Thomas Coelen, Catrin Heite, Chantal Munsch, Nina Oelkers (Arbeitskreis ,Jugendhilfe im Wandel’)

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Individualisierte Produkte — Komplexität beherrschen in Entwicklung und Produktion

Produktindividualisierung als point der Unternehmensstrategie kann neue Wachstums- und Ertragspotenziale erschließen, ist aber auch mit Risiken und Problemstellungen verbunden, die abgewogen werden müssen. Individualisierte Produkte und die damit verbundene Orientierung am Kunden und seinen spezifischen Bedürfnissen erfordern neue Wertschöpfungskonzepte in allen Unternehmensbereichen, denn die Komplexität der Anforderungen steigt überproportional.

Warum fuehren Menschen Krieg German

Die Philosophin Myriam Revault d’Allonnes führt ihre Leser in diesem Buch behutsam an Überlegungen heran wie »Gibt es gerechte und ungerechte Kriege? «, »Bedeutet Krieg immer auch offene Gewalt? « und »Kann es eine Welt ohne Krieg geben? «. Mit ihrer nachdenklichen, philosophischen Heranführung an das große Thema Krieg trifft sie den Nerv einer jugendlichen Leserschaft, die sich im ErwachsenWerden mit genau diesen Fragestellungen konfrontiert sieht.

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Dabei schließt er an eine Metapher von Robert Musil (1999) an, der diese zu Bezeichnung eines Mannes und einer Zeit „ohne Eigenschaften“ verwendet. Mit der Metapher des ‚Ohne-Eigenschaften-Seins‘, die bei Kleve als Bestimmung der Eigentlichkeit der Sozialen Arbeit Verwendung findet, formuliert Robert Musil (1999) eine Kritik an der Gleichgültigkeit des wissenschaftlichen Positivismus’ und dem Eindringen einer solchen Grundhaltung in den Alltag (vgl. Müller-Seidel 1996). Musil sieht die ‚Eigenschaftslosigkeit‘ nicht als Lösung, sondern als Problem.

Während Sen diese der partikularen politischen Auseinandersetzung überlassen will, plädiert Nussbaum (1999a) für eine, wenn auch nur schwache „Konzeption des Guten“, d. h. für eine universale Ethik, um allgemein gültige Grundwerte bestimmbar zu machen. Denn damit wird, so Nussbaum, die Feststellung normativ – ethischer Orientierungspunkte möglich. Explizit mit Blick auf ein allgemeines Einverständnis zielend und in der Konkretisierung offen für regionale Spezifika hat sie diese Punkte in einer inzwischen schon zu einer gewissen Berühmtheit gelangten Liste von zehn Grunderfahrungen und Grundbefähigungen aufgezählt.

B. am Ende des 19. Jahrhunderts und am Wechsel vom 20. ins 21. Jahrhundert), finden sich sehr viel ausgeprägtere normativethische Diskussionen in und in Bezug auf die Soziale Arbeit als in Phasen von deren relativ stabilen Anerkennung (z. B. in der Hochphase des wohlfahrtsstaatlichen Arrangements Mitte des 20. Jahrhunderts). Die gegenwärtigen Diskussionen um eine normativ-ethische (Neu)Verortung Sozialer Arbeit lassen sich also im Kontext der Transformationen des bisherigen Arrangements lesen (vgl.

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